09. Oktober 1806

Napoléon kommt selbst

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Napoleonhöhe/Fitzig
09. OKTOBER 1806, NAPOLEON KOMMT SELBST INS HEUTIGE THÜRINGEN. Seit 1997 internationale Erforschung des Namens auf den Gebieten der Genealogie, Onomastik und Geschichte: MONNEUSE, MONEUSE, MONNEUSSE, MONEUZE, MOINEUSE & MONÉUS
In Schleiz war das erste größere Gefecht des Jahres 1806, das Napoleon persönlich beobachtete und zugleich lebte ein Großteil der Nachkommen von Pierre Francois Joseph Monneuse, speziell seines ältesten Sohnes etwa das gesamte 20. Jahrhundert in diesem Ort.

Donnerstag, der 9. Oktober 1806,

der Tag an dem Napoleon selbst nach Thüringen kam

In der Nacht zwischen zwei und drei Uhr brach Napoleon in Kronach auf und zog mit dem Hauptquartier nach Nordhalben. Den linke Flügel bilden das 5. Korps Lannes und das 7. Korps Augerau. Es zog von Bamberg über Coburg, Gräfental nach Saalfeld. Mit diesem traf am 10. Oktober Prinz Louis Ferdinand zusammen. Die Hauptarmee (Mitte) stieß über Bamberg, Lichtenfels, Kronach, Lobenstein, Ebersdorf, und nach der Beendigung des Gefechtes bei Schleiz nach Mittelpöllnitz und Gera vor. Der rechte Flügel bewegte sich in Richtung Plauen. Am Morgen wollten die in und um Schleiz stehenden preußisch-sächsischen Verbände in Richtung Neustadt abmarschieren. Es kam zum Gefecht. Tauentziens Nachhut wurde geschlagen. In der Nacht vom 9. zum 10. Oktober  wurde Schleiz geplündert. Nach dem Gefecht bei Schleiz fluteten die geschlagenen preußisch-sächsischen Truppen nach Triptis zurück. Es kam zu kleinen Rückzugsgefechten am Pörmitzer Wald und an der Tegauer Mühle. Gegen 12.30 Uhr erreicht Napoleon den Ort Ebersdorf und schlug sein Hauptquartier auf. Von da aus ritt er nach kurzer Rast nach Saalburg.  (Ergänzung: und weiter nach Oschitz bei Schleiz, um den Ausgang des Gefechtes zu beobachten)

In den umfangreichen und sehr detaillierten Ebersdorfer Aufzeichnungen  im Archiv der Brüdergemeine steht dazu:

In dieser Vermutung (Durchzug der Hauptarmee) wurde man durch die Nachricht bestärkt, dass Seine kaiserliche Majestät, Napoleon I., unsern Ort selbst mit Dero höchsten Gegenwart beehren würde. Höchstdenselben trafen nun heute um ½ 1 Uhr  mit Dero Suite wirklich hier ein, und stiegen in dem fürstliche Residenz-Schlosse ab. Es steht an anderer Stelle, dass er mit einer Parade vor dem Schloss empfangen wurde und außen um den Ort herum geritten war.

Wolf-Jörg Schuster  zu diesem Tag in seinem Buch S. 84

„Um 09.00 Uhr begann der Angriff ....beiderseits der Straße nach Oschitz...“ Napoleon hatte am frühen Morgen den Angriffsbefehl auf Schleiz gegeben.

S. 89 Am späten Nachmittag ritt Napoleon den 506 m hohen Lohmen bei Oschitz hinauf. „Hier oben bot sich dem Kaiser ein prächtiger Blick über Schleiz und Umgebung. Ihm zu Füßen lag das Dörfchen Oschitz im Tal, daneben Schleiz mit dem hochgelegenen Schloss und der alles überragenden Bergkirche ....“ Anschließend begab er sich zurück ins Schloss Ebersdorf zur Übernachtung. (Anmerkung Monneuse: der Lohmen als die Höhe bei Schleiz ist wahrscheinlich falsch und in einem Buch von 1923 ist der Fitzig zwischen Schleiz und Oschitz als diese Höhe benannt, es war 1923 ein Gedenkstein geplant und Pappeln zur besseren Erkennbarkeit aus großer Entfernung gepflanzt; auf alten Karten auch mit „Napoleonhöhe“ 505m bezeichnet, neuere Angaben 513,7m über NN; Originalbuchauszug auf Linkleiste rechts)

Der Kampf indes ging um Schleiz weiter in Richtung Oettersdorf, das in der folgenden Nacht zum 10. Oktober vom ersten Korps Bernadottes fast völlig niedergebrannt wurde. Murat nahm im Schloss Schleiz Quartier. Es war bei Schleiz das erste größere Gefecht dieses Krieges. (Anm. Monneuse: Napoleon übernachtete dort am 10. zum 11.10.1806; das Schloss wurde am 08. April 1945 bei einem Bombenangriff vollständig zerstört, nur die beiden Türme zeugen jetzt noch davon und erhielten in den 90er-Jahren das spätere spitze Dach zurück; der Marstall auf der Luftaufnahme vor dem Schloss ist seit Jahrzehnten Polizeigebäude)

3 Bestellmöglichkeiten historischer Bilder auf der Link-Leiste rechts.

Zu Schleiz ist das Bild nur unter der alten Schreibweise Schleitz und zu Saalburg unter dem französischen Begriff Saalbourg zu finden (bei allen Möglichkeiten).

 

Die 3 Quellen für Gemälde, Kunstdrucke und Fotos mit vielen Suchmöglichkeiten zu Malern, Orten, Personen, Jahreszahlen, Einheiten, jedoch mit den französischen Suchbegriffen und Schreibweisen, wie beispielsweise Iéna anstelle von Jena, denn im Frankreich kennt man kein „J“ in Jena, es würde gesprochen etwa „Schena“ daraus.

Luftbild Schleiz

Schleiz um 1806 und ein Gemälde von 1810 an der Wisenta

Links ein Gemälde des Gefechtes bei Schleiz (Maler Benjamin Zix, auch dieses Bild im Bestand des Louvre mit Lagerort Schloss Versailles, was vor unseren Recherchen in Schleiz und in Forscherkreisen vollkommen unbekannt war), rechts die Bergkirche, wo napoleonische Soldaten nächtigten und der Überlieferung gemäß von Sarkopharksteinfiguren der Reußenprinzen Teile abschlugen. Der wohl berühmteste Satz Napoleons zum Fürsten während seines Aufenthaltes im Schloss Schleiz angesichts des niedergebrannten Oettersdorf und der Verwüstungen in der Stadt lautete: „C'est la guerre !“ (Das ist der Krieg !).

 

 

Dr. Eckstein aus Schleiz schrieb 2006 einen Zeitungsartikel zu einer weiteren, bis heute in Schleiz lebendigen Begebenheit dieser Tage, nämlich, dass ein französischer Deserteur mit der Herstellung der heute noch in Schleiz erhältlichen und außerordentlich schmackhaften Baisertorte (franz.: meringue), das Herz einer jungen Frau erobern wollte. Außer in Schleiz war auch im Eiskaffee der Familie Hillebrand in Auma diese besondere Torte 2006 erhältlich. Ob ein Zusammenhang zu Pierre François Monneuse besteht ist unklar, aber auch nicht vollkommen auszuschließen, da es nur allgemeine mündliche Überlieferungen dazu gibt.

Reußen-

Schloss

Buchhübel

Fitzig (Napoleonhöhe): von hier beobachtete Napoleon den Kampf

Bergkirche

Lohmen

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Fotos und Drucke

Monneuse, Moneuse

Association Mon'n'euse

Genealogie und Links

Namensursprung

Prominente und Normale

Deutsche Forschung

Verbreitung des Namens

Napoléon, 08.10.1806

Das Jahr 2006

Internat. Dokumente

Hannapes/Aisne/Picardie

Familien-Journal

Cousinade 2010, Marly

USA und Amerika

Hier das Gefechtsfeld vom 09. Oktober 1806 im Jahr 2010. Bäume verstellen den Blick auf den Ort. Es ist eine ähnliche Perspektive, wie die des damaligen Malers