Hannapes / Aisne / Picardie

die Wiege unserer Familie

(PLZ 02510 Hannapes, früher Hannappes)

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HANNAPPES / AISNE / PICARDIE, DIE WIEGE UNSERER FAMILIE. Seit 1997 internationale Erforschung des Namens auf den Gebieten der Genealogie, Onomastik und Geschichte: MONNEUSE, MONEUSE, MONNEUSSE, MONEUZE, MOINEUSE & MONÉUS

Fahne der Picardie

Textfeld: Der Ort Hannapes (PLZ F-02510) ist in Routenplanern, Karten  und Atlanten, wie auch auf dem Ortsschild nur unter der neueren Schreibweise Hannapes zu finden !!!!!! Es gibt einen weiteren gleichnamigen Ort in den Ardennen (PLZ F-08290). Parallel existieren mehrere Varianten, hier Bilder der Tafeln am Rathaus und am Schleusenschild, eindeutig Hannappes, am Ortsschild Hannapes.
In diesen Ort führen alle Spuren der heute weltweit lebenden Namensträger zurück, was darauf schließen lässt, dass hier erstmals, da es ein Matronym oder Metronym ist, eine Frau diesen Namen trug oder so genannt wurde. Kurz nach 1600 finden wir hier die ersten Dokumente mit dem Namen.

In diesen Ort führen derzeit alle Spuren der Ahnen lebender Monneuse und Moneuse. Zuverlässige Aufzeichnungen, zunächst in der Kirchengemeinde, begannen hier um etwa 1650, vereinzelt in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts und liegen vollständig auf Mikrofilm vor.

 

Ähnlich der Situation in Deutschland im Ort Saalburg/Saale leben schon viele Jahre keine Mon‘n‘euse mehr im französischen Ursprungsort Hannappes (oft falsch geschrieben, nur ein „n“ oder „p“) in der Nähe von Guise. Dennoch sind noch viele Spuren zu finden. Der Friedhof ist leider umgebettet, jüngere Gräber in einen Nachbarort verlegt und ältere befinden sich nur noch unter einer Rasenfläche hinter der Kirche. Hier aber entstand der Name und die ersten Menschen mit diesem Namen wurden hier geboren und getauft, heirateten und wurden begraben.

Um 1700 stellten die Mon‘n‘euse einen bedeutenden Teil der Bevölkerung, daneben Feret, Brusle und Noiret. 1670-1777 wurden 172 Geburten, 47 Hochzeiten und 72 Todesfälle von Mon‘n‘euse im Ort registriert. 1745 gab es einen Aufstand gegen die Dorfoberen, wegen einer Hungersnot und großen Elends. 1760 wurden etwa 600 Einwohner gezählt (156 Feuer, also Häuser). Danach verließen wir den Ort verstärkt, da die Blutsverwandtschaft zu groß wurde. In einem im Mai 2006 gefundenen Dokument zur Bevölkerungszählung im Jahr 1795 sind 455 Personen über 12 Jahre erfasst. Hochgerechnet können wir von etwa 600 Einwohnern ausgehen, also einer ähnlichen Zahl wie 1760.

 

Die häufigsten Tätigkeiten sind Hilfsarbeiter, Feldarbeiter, Händler, Spinnerinnen und Weber, etwa je 20 Personen (siehe nächste Seite). Pierre François Joseph Monneuse lebte als 19-jähriger in diesem Jahr schon nicht mehr in Hannappes und seine jüngste Schwester, die im April geboren wurde, ist noch nicht erfasst. Seine Eltern hingegen sind namentlich (Vater Pierre François als manouvrier (Hilfsarbeiter), Mutter Marie Françoise Thérése Warin als seine Ehefrau (ohne Beruf), verzeichnet.

 

Etwa 5 % (jeder 20.) der Bevölkerung tragen den Namen Monneuse oder Moneuse. Die Liste enthält auch diverse Fehler in den Altersangaben im Vergleich mit den auf Mikrofilm vorliegenden kirchlichen Geburtsunterlagen. Die größte Einwohnerzahl verzeichnet die Ortschronik 1861 mit 1137 Einwohnern. Nur 25 Jahre oder eine Generation später waren es nur noch 818.

Die aktuellsten Angaben zur Bevölkerung stammen aus dem Jahr 1999 mit 278 Einwohnern. Die geringste Zahl, seit es Nachweise gibt. Damit ist die Bevölkerungszahl von 1962, wo es noch 384 Einwohner gab, weiter um etwa 25 % zurückgegangen. Leider gibt es nur wenig Informationen zum Ort und dessen Geschichte im Internet. Unsere Seiten sind derzeit die umfangreichsten.

 

In sehr früher Zeit gab es tatsächlich andere offizielle Schreibweisen in alten Karten, wie der bekannten Kartierung von Cassini und anderen Unterlagen: Hannapes, Henappe (Ausschnitt unten), Hanapium und Anapia, wie wir aus der Ortschronik vom 08. März 1888 wissen. Die Änderungen von Schreibweisen in Ortsnamen sind durchaus üblich und wir finden dies auch in Deutschland häufig. Die Schreibweisen wurden veränderten Sprach– und Schreibgewohnheiten oder Regeln angepasst, bzw. wurden die Namen mit territorial veränderten Landes– oder Regionenzuordnungen des Ortes verändert.

Denkmal der Kriegsopfer zum

1. Weltkrieg neben dem Rathaus, kein Namensträger darauf

Schild an der Schleuse von Hannappes, parallel zur Mühle, von der wir nicht wissen, ob die Vorgänger-mühle einst einem

Mon‘n‘euse gehörte und Ortsname am Rathaus.

Kirche mit Haupt- und Seitenaltar, hier wurden nicht nur die allerersten Monneuse und Moneuse getauft und haben geheiratet, auch der als Soldat nach Deutschland gekommene Pierre François Joseph Monneuse ist hier getauft und seine Eltern und Großeltern heirateten vor diesen Altären. Die Kirche stammt nahezu unverändert aus dem XIII. Jahrhundert. Unten das Rathaus.

Alte Postkarten Hannappes – An der Mühle rechts und oben das Rathaus, ganz oben die Kirche, auch hier einmal Hannappes und auf der anderen Karte Hannapes geschrieben.

Das bedeutendste, größte und schwerste Zeugnis der Familie im Ort ist die etwa 2 x 1m große steinerne Tafel aus den Jahren um 1800, die dem damaligen Bürgermeister Pierre François Moneuse (1762-1824) gewidmet ist und die seit 200 Jahren direkt neben dem Kircheneingang steht.

Steintafel mit unserem Namen

Monneuse, Moneuse

Association Mon'n'euse

Genealogie und Links

Namensursprung

Prominente und Normale

Deutsche Forschung

Verbreitung des Namens

Napoléon, 08.10.1806

Das Jahr 2006

Internat. Dokumente

Hannappes/Aisne/Picardie

Familien-Journal

Cousinade 2010, Marly

USA und Amerika

Die Beschilderung am Ortseingang im Jahr 2010.

Ein Brief im Mai 2010 an den Bürgermeister Claude Carette zur Klärung, ob oder seit wann Hannapes an die Stelle der Schreibweise Hannappes am Rathaus trat, blieb unbeantwortet. Das zeugt nicht von Interesse des Ortes an seiner Geschichte, die sehr aktiv mehrere Jahrhunderte von Monneuse und Moneuse mitgestaltet wurde.