USA und Amerika

Wie wir in die neue Welt kamen

Amerikanische Forschungsergebnisse

von Michael Moneuse und Barbara Pentzel-Wild

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Textfeld: Amelia Peticolas, geborene Moneuse
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Ancestry
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USA Moneuse
USA UND AMERIKA. WIE DER NAME AUF VERSCHIEDENEN WEGEN IN DIE NEUE WELT KAM. FORSCHUNGSERGEBNISSE VON MICHAEL MONEUSE. Erforschung des Namens auf den Gebieten der Genealogie, Onomastik und Auswanderungen nach Amerika seit 1997 und Deutschland seit 2006: MONNEUSE, MONEUSE, MONNEUSSE, MONEUZE, MOINEUSE & MONÉUS

Wie nahezu in allen europäischen Familien gab es bei uns Auswanderer nach Amerika, sowohl aus Frankreich, wie auch aus Deutschland und Italien.

 

Erste Erwähnung in den USA ist die Taufe von Julius Adolphus Peticolas, bei der als Mutter des in Lancaster getauften Kindes im Jahr 1795, 2 Monate nach seiner Geburt, Amelia Peticolas als geborene Moneuse erwähnt ist. Hier ist noch unbekannt, woher sie stammte und wie sie nach Pennsylvania kam. In der Mormonendatenbank ist sie als Amelia Moneo mit gleicher Familie und Daten erfasst. Eine Aufklärung, welche Notiz korrekt ist, ist uns derzeit nicht möglich.

 

Die 2. Erwähnung des Namens, nun als Monneuse, ist eine Auswanderung von Rosa Monneuse aus Italien mit ihrem Sohn und der Schwiegertochter, deren Geburtsorte ausnahmslos Italien sind. Die Notiz ist von der Bevölkerungszählung 1880 und alle leben in Philadelphia. Die Auswanderung müsste vor 1873 erfolgt sein, denn die Enkeltöchter von Rosa sind in den USA geboren. Der Sohn ist um 1850 und die Schwiegertochter vor 1857 in Italien geboren. Wir vermuten, dass Rosa in Italien mit einem Monneuse verheiratet war und verwitwet auswanderte. Unklar ist noch, wie der Namensgeber nach Italien kam. Gemäß der Wahrscheinlichkeit kam er aus Frankreich, denn trotz des deutschen Vornamens ist Deutschland unwahrscheinlich. Die Familie des Sohnes hatte ausschließlich 3 weibliche Nachkommen (1873-79) und damit verschwand diese Schreibweise zunächst wieder aus den USA.

 

1879 wanderte dann Bernhard Monneuse aus Deutschland in die USA aus, heiratete dort die ebenfalls aus Deutschland stammende und bereits 1871 mit ihren Eltern ausgewanderte Mary Behrling. In der Mormonendatenbank hatten wir die Familie schon gefunden und in Frankreich suchte man nach dem europäischen Ursprung. 2007 fanden wir jedoch überraschend heraus, dass Bernhard aus Deutschland stammt und ihm 1893 auch noch seine damals schon 75-jährige verwitwete Mutter Dora Monneuse aus Gera folgte. Die Familie lebte in New York.

Spuren dieser Familie fanden wir vorerst bis ins Jahr 1993 in Colorado, wo Monneuse erneut verschwand. Der Sohn Bernard Junior Monneuse war Teilnehmer des ersten Weltkrieges und stand so in diesem Krieg deutschen Cousins gegenüber, deren Urgroßvater auch seiner war, nämlich der mit Napoleon aus Frankreich nach Deutschland gekommene Pierre François Joseph Monneuse. Im Jahr 1894 patentierte er ein Musikschlaginstrument mit Rohrklangkörpern. Bereits unter seinen namenstragenden Enkeln waren ausschließlich Mädchen. 2010 kam erstmals der Kontakt zwischen Nachkommen einer seiner Töchter mit den deutschen  Monneuse zustande und Barbara Pentzel-Wild aus North Carolina klärte lückenlos alle Nachkommen bis in unsere Zeit auf. Ab 2011 kamen Kontakte zu mehreren weiteren Mitgliedern dieser Familie zustanden und werden gepflegt. Neben Barbara, hat auch Toni Pentzel Zambuto großes Interesse an der Familiengeschichte.

Amerikanische Monneuse und Moneuse waren uns schon lage bekannt. Zu erforschen waren hier die Details und wir fanden einige Überraschungen, wie die Tatsache, dass Monneuse, anders als in Frankreich vermutet, aus Deutschland in die USA kam.

Aus dem Jahr 1895 fanden wir im Jahr 2008 in einem Archivdokument in den USA den 51-jährigen Eugenio Moneuse in Buenos Aires mit Geburt in Frankreich. Hier ist noch unbekannt, wann er wie auswanderte und ob es in Argentinien auch eine Familie gab. Im aktuellen Telefonbuch ist der Name nicht enthalten.

 

Im Jahr 1999 gibt es eine neue deutsche Beziehung zu den USA, in Las Vegas heirateten Hendrik und Petra Monneuse aus Solms.

 

Die 2008 in den USA lebenden Moneuse kamen etwa 1845 aus Frankreich, dem Ort Marly

 

in die USA und sind in ihrer Familienentwicklung vergleichbar mit der Verbreitung von einer einzigen Person in Deutschland. Der Zweig ist mit etwa 25 aktuellen Namensträgern ähnlich verzweigt und hat sich teilweise im Verlauf der 150 Jahre aus den Augen verloren. Michael führt sie seit 2008 wieder zusammen. Aus Deutschland hatten wir Kontakt zu dem Zweig in Florida aufgebaut und Daniel Monneuse hatte Michaels Vater 1998 in den USA besucht. Mit dessen Tod 2003 brach jedoch der Kontakt zu diesem Zweig in New Jersey zunächst ab. Wir hatten inzwischen zahlreiche Personen und Familien in verschiedenen Datenbanken  gefunden, konnten jedoch nicht alle korrekt miteinander verbinden. Zunächst siedelte sich die Familie in New York an.

Ursprung aller aktuellen in den USA lebenden Namensträger ist somit Desire Moneuse (Linkleiste), Müllermeister aus Marly, der mit den jüngeren seiner Kinder auswanderte. Die älteren, schon über 20 Jahre alten und verheirateten Kinder blieben in Frankreich. Auch in diesem Zweig gibt es Teilnehmer des 1. Und 2. Weltkrieges, die so Verwandten aus Deutschland, aber auch dem auf deutscher Seite beteiligten Namensträger aus Frankreich gegenüberstanden und mit französischen Résistance-Kämpfern auf einer Seite kriegsbeteiligt waren.

Gegenwärtig gibt es 2 Hauptzweige, aktuell vorwiegend in New Jersey und Florida. In Florida wird eine schon von Desires Sohn Elie begründete Tradition der Herstellung von Kochmaschinen weitergeführt. Dieser und seine Nachkommen waren im 19. Jahrhundert mit seiner Firma mit Patenten an der Entwicklung der Kaffeemaschine und erwarben mehr als 10 weitere Patente. Über das Internet hatten wir einige Dokumente mit Spuren der Familie gefunden und auch ersteigert. In jeder Generation findet sich ein Vertreter mit dem Vornamen Elie in Kombination mit einem weiteren, jedoch unterschiedlichen Vornamen, beispielsweise Elie Jerome, Elie Xavier, Elie Thomas oder Elie Theodor.

Textfeld: USA Monneuse
Ancestry
Textfeld: Ellis Island
Einwandererdaten

Rechts: die erste französisch-amerikanische Begegnung nach 150 Jahren in Pennsylvania im Jahr 1998, als Daniel Monneuse sich mit Elie Thomas Moneuse und dessen Familie traf. Nach dessen Tod 2003 brach der Kontakt zunächst ab.

 

Rechts unten: 10 Jahre später, im Mai 2008 meldete sich Michael Moneuse aus New York, der jüngste Sohn von Elie Thomas Moneuse über diese Homepage per Mail und noch im gleichen Monat fand das erste französisch-deutsch-amerikanische Treffen in Frankreich, in Trith St. Leger bei Daniel und Monique Monneuse statt. Wir tauschten Dokumente, Informationen und Geschenke aus.

 

Unten: Denis, Daniel, Michael und Ingolf im Gespräch zur Cousinade 2010. Matthias Mrugalski, ein Neffe von Daniel, hatte als Dolmetscher für Französisch-Englisch-Deutsch viel zu tun.

Die Zusammenführung der Familienzweige durch Michael Moneuse in den USA wird in den nächsten Jahren, aber besonders bis zur Cousinade, sicher weitere neue Dokumente und Fakten erbringen. Er wird die Forschungen nicht auf seinen Zweig beschränken, sondern auch nach weiteren Unterlagen zu Monneuse suchen. Erste Ergebnisse liegen bereits vor und wir stellten ihm alle durch uns gewonnenen Erkenntnisse zur Verfügung, um seine Forschungen zu erleichtern. Es stellte sich zunächst heraus, dass wir schon mehr Verbindungen erforscht hatten, als zu dieser Zeit in Amerika bekannt waren.

Zu den neuen Ergebnissen zählen dieses älteste Bild amerikanischer Moneuse, Elie Jerome und Jessie auf ihrer Hochzeitsreise 1907 nach England und der entsprechende Eintrag zur Schiffspassage des neu verheirateten Paares in Ellis Island.

Textfeld: Auswandererdatenbank Bremerhaven

Monneuse, Moneuse

Association Mon'n'euse

Genealogie und Links

Namensursprung

Prominente und Normale

Deutsche Forschung

Verbreitung des Namens

Napoléon, 08.10.1806

Das Jahr 2006

Internat. Dokumente

Hannapes/Aisne/Picardie

Familien-Journal

Cousinade 2010, Marly

USA und Amerika

Die Familie ist ebenfalls im Besitz zahlreicher US-Patente, wie diese beiden Beispiele von seinem Vater 1868 und ein Jahr vor der Hochzeitsreise von ihm selbst belegen. Es sind insgesamt mehr als 10 solche Anmeldungen von Alphonse, Louise,  Elie Theodor und Elie Jerome.

Textfeld: Nachkommen Desire Moneuse in den USA