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Mühlen

Hintergründe zum

Namensursprung

Plan einer Wassermühle eines Moneuse in Valenciennes von 1815 aus dem Archiv von Lille

Namensträger aus Frankreich, Deutschland und den USA bei ihrem Treffen 2008 vor der Mühle des etwa 1845  aus Marly in die USA ausgewanderten Desire Moneuse. Diese Mühle ist 2008 ein Museum und Wahrzeichen des Ortes.

Hier die Mühle vom Plan oben als Postkarte. Einst geplant von Pierre Joseph Ghislain Monneuse (4xUrgroßvater von Daniel Monneuse, verstorben 1816) und von seinem ältesten Sohn François Isai bis zu seiner Auswanderung nach New York um 1860 gebaut und betrieben. Diese Wassermühle in Valenciennes existiert nicht mehr. Es sind dort nur noch Ruinenteile und Wasserkanäle erkennbar. 2008 besichtigten wir diesen Ort. Daneben die ältesten Fotos einer Mühle in Hannappes. (auf der oberen Postkarte Hannappes, auf der unteren Hannapes geschrieben)

Tätigkeiten in und um die Wassermühlen und Windmühlen  sind also für unseren Namen bestimmend !

 

Geehrte und geachtete Personen, denn nicht zufällig kommen Mühlen und Müller auch in vielen Märchen und Liedern vor. Oben einige Bilder aus einer deutschen Internetseite mit Mühlenwagen. So können wir uns die Tätigkeit der „monées“ und „meunées“ vorstellen, also der Getreide und Mehl - Spediteure der Picardie in dieser Zeit, die das Getreide zur Mühle und das Mehl in die umliegenden Orte zurückbrachten. Nur die Kombination beider Tätigkeiten erklärt im Zusammenhang mit der dort gesprochenen Sprache die auf einen einzigen Ort begrenzte Namensentstehung.

Den Namen Müller nach dem Beruf „meunier“ gibt es in Frankreich selbstverständlich auch und auch sehr viel häufiger als Monneuse und Moneuse (1990 in Frankreich - 11570 Meunier, landesweit verbreitet). Schließlich gab es Mühlen in fast allen Orten, also auch Müller, dem mit Abstand häufigsten Namen in Deutschland. 1963 heiratete eine geborene Monneuse hier erstmals einen geborenen Müller.

 

Ähnlich verhält es sich mit dem Schmied, dem wir heute in vielen Varianten in Deutschland begegnen, als Schmidt, Schmid, Schmitt, Schmitts, Schmittchen u.s.w. (Frankreich „forgeron“)

Die Anzahl der heutigen Namen im Allgemeinen ist also mehrheitlich auf verschiedene Schreibweisen als auf verschiedene Ursprünge zurückzuführen. Sie entstanden teilweise vor der landesweiten Vereinheitlichung der Schriftsprache, teilweise über phonetische und dialektbedingte Abwandlungen und schlichte Schreibfehler. Deshalb sollte der erste Schritt der Forschung der Ursprungsschreibweise gelten. Im Verlauf unserer Forschung trafen wir auf überraschend viele Varianten unseres Namens, die teilweise nur einige Jahrzehnte existierten, teilweise schlichte einmalige Schreibfehler sind. Ob das Patronym Monneur zu den Wurzeln unseres Namens gehört ist derzeit noch unklar, aber wahrscheinlich. Das ist jedoch nicht unser Forschungsgegenstand, dieser beginnt mit dem Matronym.

Zunftzeichen der Müller in Deutschland, oft mit der Zunft der Bäcker verbunden. Es wurde nicht zwischen Wind– und Wassermüllern unterschieden. Unsere Familie hatte vorwiegend Wasser–, aber auch Windmühlen. Wassermühlen sind der ältere Mühlentyp.

„monées“ bzw. „meunées“ bei ihrer Transporttätigkeit.

Müller wurden früher auch in einigen nördlichen Landesteilen als „monnier“, „moniez“ oder wie heute landesweit als „meunier“ bezeichnet.

HINTERGRÜNDE ZUM NAMENSURSPRUNG. Seit 1997 internationale Erforschung des Namens auf den Gebieten der Genealogie, Onomastik und Geschichte: MONNEUSE, MONEUSE, MONNEUSSE, MONEUZE, MOINEUSE & MONÉUS
Hier sind Detailinformationen zur Herkunft des Namens und zu Spuren aus der Vergangenheit, die den Zusammenhang zu Mühlen nachweisen. Einige dieser Mühlen haben die Jahrhunderte überdauert.
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Mühlen Aisne

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Genealogie und Links

Namensursprung

Prominente und Normale

Deutsche Forschung

Verbreitung des Namens

Napoléon, 08.10.1806

Das Jahr 2006

Internat. Dokumente

Hannapes/Aisne/Picardie

Familien-Journal

Cousinade 2010, Marly

USA und Amerika