Prominente und Normale

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Moneuse (Le bandit)
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Eiffel
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Tour Eiffel
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Der in Frankreich und Belgien prominenteste Namensträger ist Antoine Joseph Moneuse (im Steckbrief Monneuse, wie sein Vater geschrieben) der am Montag, dem 18.06.1798, ganz stilecht und französisch im Alter von 29 Jahren, auf der Guillotine öffentlich in Douai, seinem Geburtsort, auf dem Marktplatz als Räuberhauptmann geköpft wurde. Eine Art Robin Hood im Norden von Belgien und Frankreich und dort bis heute prominent. Die französische Revolutionsjustiz wollte hier im besetzten Belgien ein Exempel statuieren.

Sein Großvater war königlicher Landvermesser, sein Vater Müllermeister und er selbst Mehlhändler. Der in einigen Dokumenten unterstellte Atavismus ist eine Erfindung. Viel wahrscheinlicher ist, dass Rache seine Motivation war. Er erlebte als zehnjähriger den Tod seines Vaters mit einem Säbelhieb nach einem Nachbarschaftsstreit. Wie man heute nach dem Auffinden neuer Dokumente vermutet, wurden ihm die schweren Verbrechen wegen derer er verurteilt wurde, mindestens teilweise zu unrecht angelastet. Spätere Prozesse, die sich indirekt auf diesen bezogen, hegen Zweifel daran, ob der Prozess der Verfassung entsprach, da er auch von einem französischen Gericht in Mons geführt wurde. Es wurden entlastende Zeugen verwehrt und auch entlastende Unterlagen verschwanden im Prozessverlauf. Er wurde dennoch zur Legende, auch wegen seiner Talente zur Unterhaltung, Tanz, Zauberei, Bauchreden, Kartenspiele, zahlreicher Affären und Gaunerstreiche. Es kursieren auch zahlreiche historisch unkorrekte, mit Phantasie ausgeschmückte Darstellungen seines Lebens und seiner Taten. Mehrfach werden falsche Angaben immer wieder abgeschrieben, wie der oft falsch angegebene Geburtsort. (Speziell zu ihm die Folgeseite)

 Gustave Eiffel

1832 bis 1923

Catherine Mélanie Moneuse, verheiratete Bönickhausen (1799-1878), Tochter des Brennstoffhändlers Jean Baptiste Moneuse aus Dijon brachte am 15. Dezember 1832 einen Sohn zur Welt und nannte ihn Alexandre Gustave.

Es war der später als „der Eisenzauberer oder Eisenmagier“ bekannt gewordene Gustave Eiffel, der so ein echter  Mon‘n‘euse-Sohn ist.

So ist er nachweislich mütterlicherseits mit uns verwandt, aber leider kein Namensträger und so ist es kein « Tour-Moneuse » (Moneuse - Turm) geworden.

Als kleiner Trost für uns ist es auch kein Bönickhausen-Turm, da er sich selbst nach der Eifel, in der bis um 1870 üblichen Schreibweise „Eiffel“ umbenannte, um die Schwierigkeit mit dem Buchstaben „ö“, den es in Frankreich nicht gibt, zu beseitigen (seit 1880, nach dem Tod der Eltern als einzigen Namen getragen und gerichtlich anerkannt am 15.12.1888).

Darüber hinaus sind wir eine ganz normale Familie. Es gab Mon‘n‘euse in Kriegen auf allen Seiten, sowohl in der Résistance während des 2. Weltkrieges, wie die Eltern von Daniel Monneuse, geehrt mit dem Kreuz der Ehrenlegion, der höchsten französischen Auszeichnung, andererseits einen französischen Hauptsturmführer Emile Adolphe Mon‘n‘euse (verschiedene Schreibweisen) in der französischen SS-Division „Charlemagne“, ein ehemaliger Milizionär, seit 1931 Ritter der Ehrenlegion und dann Kommandeur eines Bataillons, gefallen am 04.03.1945 in Kolberg (Körlin). Es gab getötete deutsche und französische Mon‘n‘euse im 1. und 2. Weltkrieg, es gab einen gefallenen Capitain Monneuse im Indochinakrieg, 2 französische Monneuse fielen 1946 und 1951 in Vietnam. Der in Laos gefallene Capitain René Monneuse war der Sohn von Emile Adolphe und erhielt postum diese Auszeichnung (Legion d‘Honneur - Kreuz der Ehrenlegion).

 

Selbstverständlich gab und gibt es uns in zahlreichen zivilen Berufen.

2006 sind wir in Deutschland Juwelier, Geschäftsführer, Vermögensberater, Lehrer, Elektrotechniker, Buchhalter, Gastronom, Kaufmann, Handwerker, Tankwart, Kaminbauer, Kraftfahrer, Friseur, Versicherungsvertreter, Schüler und Rentner, um nur einige zu nennen. Es gibt und gab junge, alte, gute, böse, kluge, weniger kluge, große, kleine, dicke, dünne, wohlhabendere, ärmere, gesunde, kranke, ernste, lustige, schnelle, langsame, unternehmungslustige, träge, faule, fleißige usw. Monneuse und Moneuse, wie in anderen Familien eben auch. Inzwischen sind wir überzeugt, dass man in jeder Familie sowohl Prominente, als auch Gauner findet, wenn man nur lange genug danach sucht.

 

Die größere Anzahl der deutschen Monneuse (90 %) lebte während der Teilung Deutschlands in der DDR, was ein historischer Zufall war, da der Ursprungsort und das Hauptansiedlungsgebiet 1949 dort waren. Ein Zweig mit 4 Namensträgern lebte in der damaligen BRD, eine Familie reiste 1985 dorthin aus und weitere 2 lebten zu dieser Zeit bereits eine Generation als Monneusse in Spanien. Der Namensgeber dieser Familie ging von dort in dieser Zeit zurück nach Frankfurt am Main und verstarb dort. Die Linien wussten bis 2002 nichts voneinander, da sie sich schon vor 1900 trennten und nach 1940 aus den Augen verloren. Einzig die 2 aus Schleiz-Oschitz stammenden Linien hatten Kenntnis voneinander und einige Personen kannten und kennen sich aus gemeinsamer Kindheit, Nachbar– und Patenschaften bis in die jetzige Zeit. Im Wesentlichen kannten sich ab dem 20. Jahrhundert in Deutschland nur noch die engeren Familien und Familien die in einer engen Umgebung lebten. In Plauen/Sachsen, wo 2 Zweige, einer als Monneuse und der andere als Monneuses lebten, die als Namenslinien inzwischen nicht mehr existieren, wussten selbst diese nichts voneinander, wie sich 2008 herausstellte. 

 

Schön, dass wir so normal sind, aber auch gut, dass wir um unsere Besonderheiten, Herkunft  und Geschichte heute sehr viel mehr wissen als vor der gezielten umfassenden Erforschung im Inland und Ausland. 

Der RC Lens, 1998 Fußballlandesmeister Frankreichs hatte zu dieser Zeit einen mit uns verwandten Trainer, Daniel Leclercq, geboren am 04. September 1949 in Trith-le-Porier. Seine Großmutter väterlicherseits ist die 1900 geborene Louise Moneuse.

So ist er ein Mon‘n‘euse-Enkelsohn. Er war erst Spieler, bis 1999 Trainer und danach Funktionär in diesem Club. 2005 ist er in einer Internetumfrage mit 49 % der beliebteste Spieler des RCL in den 70 er Jahren. Der einmalige Landesmeistertitel ist der bisher größte Erfolg des Clubs.

Der prominenteste Namensträger war uns in Deutschland vollkommen unbekannt und die Verwandschaft zu Gustave Eiffel vermuteten wir nur scherzhaft, seit wir den Namen seiner Mutter in der Zeitschrift Horizont im Jahr 1980 gelesen hatten.
PROMINENTE UND NORMALE NAMENSTRÄGER UND VERWANDTE. AUSZEICHNUNGEN UND SCHICKSALE. Seit 1997 internationale Erforschung des Namens auf den Gebieten der Genealogie, Onomastik und Geschichte: MONNEUSE, MONEUSE, MONNEUSSE, MONEUZE, MOINEUSE & MONÉUS

Monneuse, Moneuse

Association Mon'n'euse

Genealogie und Links

Namensursprung

Prominente und Normale

Deutsche Forschung

Verbreitung des Namens

Napoléon, 08.10.1806

Das Jahr 2006

Internat. Dokumente

Hannapes/Aisne/Picardie

Familien-Journal

Cousinade 2010, Marly

USA und Amerika

Catherine

Mélanie Moneuse

(hier 1860)

Künstlerfamilie in 4 Generationen in Reims in den Jahren von etwa 1540 bis 1700

Die Maler und Künstler auf anderen Gebieten, Nicolas, Jean der Ältere, Jean der Jüngere und Claude hinterließen als Künstlerfamilie Monneuze mehrere Spuren ihres Wirkens in Reims. So war Nicolas im Jahr 1574 Mitorganisator des Begräbnisses des Kardinals von Lothringen, 1577 arbeitete er an den Plänen des Schöffenhauses mit und seine Nachkommen malten mehrere Bilder und erneuerten die Fenster der Kathedrale im Jahr 1688 mit. Die Nachkommen werden in den dortigen Dokumenten der genealogischen Gesellschaften Marne und Seine-et-Marne teilweise wieder Monneuse geschrieben. Oben ein Auszug aus dem Künstlerlexikon Frankfurt/Main von 1921, hier als J. M. ist nur Jean oder Jehan aufgeführt. In anderen Lexika ist die Familie teilweise lückenhaft umfangreicher genannt und wir konnten zur Präzisierung der Angaben mit Jean oder Jehan dem Jüngeren nach einer englischen Quelle beitragen. Es war in den vergangenen Jahrhunderten niemandem aufgefallen, dass eine Generation in der Künstlerfolge fehlt und die Bezeichnung Jean der Ältere die parallele Existenz eines Sohnes mit der Bezeichnung der Jüngere voraussetzt. Der Ältere ist in dieser Bezeichnung im Lexikon Paris 1999 und in Informationen des Archivs von Reims aufgeführt, die wir von dort erhielten. Die Familie kann aufgrund fehlender Kirchenaufzeichnungen in dieser Zeit noch nicht lückenlos genealogisch zum Ursprung verbunden werden. Wahrscheinlich besteht auch ein Zusammenhang zum aktuellen Zweig Moneuze. Diesen Zusammenhang fanden wir erst im Jahr 2009 über Fabien Moneuze, der dies weiter ergründet. Die Spuren seiner Familie führen in die Umgebung von Reims.

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Genealogie# (Grafik)